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Das Krankenhaus Dénia wendet Behandlungen mit "Rekonvaleszenzplasma" zur Behandlung von COVID-19 an

Ohne Blut

Das Krankenhaus Dénia wendet Behandlungen mit "Rekonvaleszenzplasma" zur Behandlung von COVID-19 an

 

 

 

 

El Hospital de Dénia hat begonnen, "Rekonvaleszenzplasma" -Therapien anzuwenden, um Patienten, die auf der Krankenstation aufgenommen wurden, mit leichten bis mittelschweren Stadien von COVID-19 zu behandeln.

Das Dianense-Zentrum beteiligt sich somit an einer valencianischen Studie unter der Leitung von Dr. Rodrigo Jover, aus Allgemeines Krankenhaus der Universität von Alicante, zusammen mit neun anderen valencianischen Krankenhäusern.

Die Behandlung besteht aus der Auswahl von Patienten in der frühen Phase von COVID-19 und mit mäßiger Krankheitsbeteiligung zur Verabreichung von Spenderplasma, das zuvor die Coronavirus-Infektion überwunden hat.

Laut Dr. Ángel Pellicer, einem der drei Internisten, der zusammen mit einem Hämatologen für den Beginn der Studie im Dénia-Krankenhaus verantwortlich ist, "Derzeit haben wir, abgesehen von Kortikosteroiden, bei Patienten mit einem gewissen Schweregrad keine weiteren Beweise dafür, wie das Virus angegriffen werden kann. Rekonvaleszenzplasma wird bereits in Überweisungskrankenhäusern auf der ganzen Welt verwendet. Darüber hinaus ist es auch ein Verfahren, das bereits bei anderen Pandemien ausprobiert wurde.

Die Rekonvaleszenz-Plasmatransfusionstherapie, auch als passive Antikörpertherapie bekannt, basiert darauf, dass der Patient die Antikörper erhält, die das Virus bereits bei einer anderen Person besiegt haben. Anstatt dass der Körper wie bei Impfstoffen eigene Antikörper erzeugt, geht es darum, Ihr Blut mit einem Plasma zu versorgen, das diese bereits enthält.

 

Im Dénia-Krankenhaus muss der Patient im Rahmen des Therapieverfahrens aufgefordert werden, eine Einwilligung zu unterzeichnen, in der er über die Schritte informiert wird, die mit der neuen Technik ausgeführt werden. Sobald die Transfusion genehmigt wurde, wird das Plasma beim Valencian Community Blood Transfusion Center angefordert, das es den valencianischen Krankenhäusern innerhalb von zwei Stunden zur Verfügung stellt.

Das Ziel ist laut Dr. Pellicer zu antizipieren die Wirkung des noch nicht verfügbaren Impfstoffs durch die Gabe eines Plasmas mit Antikörpern, die das Virus bereits bei einem Patienten neutralisieren konnten. Auf diese Weise wird die Abwehrschwäche des Patienten versorgt, damit der eigene Organismus die Antikörper bilden kann“.